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Ismayil Rahimov Chairman
Meskhetian (Ahiska) Turks
 
Meskhetian Turks (endonym Ahiska Turks) are a Turkish historic minority group of South-Western Georgia living in the region of Meskhetia until the  deportation in 1944.
 
The tragic events occurred in 1944 when, under Stalin’s decree, which contained the phrase ‘for indefinite time’, the Meskhetian Turks were forcibly deported from Georgia to the desserts of Central Asia and Siberia. They were forced to live in segregated settlements with no right to leave them. Nonetheless, 'indefinite' was limited to the lifetime of Stalin himself. The Meskhetian Turks stayed alive despite having lost their homeland. However, Stalin's heritage became an obstacle to the repatriation. Up until the collapse of USSR the acknowledgment of the existence of Meskhetian Turks, as a deported ethnic group, was banned.
 
A new chapter in the Meskhetian Turks struggle for the right to return is associated with the obligation of the Independent Republic of Georgia to repatriate the deported population from Meskhetia as one of the conditions of Georgia’s entrance into the Council of Europe in 1999. However, this promising outlook has not led to constructive engagement with the implementation either by the Georgian policymakers, or by the European gatekeepers of  European values. The Law on Repatriation of persons, forcibly resettled by the former Soviet Union from the Georgian SSR in 1940s’ was ratified by the Georgian Parliament and came into force in 2007. The Law as passed does not create any conditions for the return of the Meskhetian Turks to Georgia.
 
The Meskhetian Turks currently live dispersedly across  Russia, Kazakhstan, Azerbaijan, Kyrgyzstan, Turkey, Ukraine and USA. The group is in strong need of legal aid, forming own public  institutions  and maintaining own cultural and humanitarian values in countries of residence.
 

Mescheten/ Ahiska Türken


Mescheten (Endonym: Ahiska Türken) sind eine historische türkische Minderheitengemeinschaft Südwestgeorgiens, die bis zur Deportation im Jahr 1944 in der Region Meschetien lebte.

Die tragischen Ereignisse ereigneten sich 1944, als die Mescheten unter Stalins Erlass gewaltsam aus Georgien in die Wüsten Zentralasiens und Sibiriens, wie es hieß "auf unbestimmte Zeit“, deportiert wurden. Sie wurden dazu gezwungen, in abgesonderten Siedlungen zu leben, ohne das Recht zu haben, diese verlassen zu dürfen. Es stellte sich heraus, dass sich die Anordnung "auf unbestimmte Zeit" auf die Lebenszeit Stalins bezog. Das Erbe Stalins wurde jedoch zu einem Hindernis für die Rückführung. Bis zum Ende der Sowjetunion war die Anerkennung der Existenz der Mescheten als deportierte ethnische Gruppe verboten.

Ein neues Kapitel im Kampf der Mescheten um das Recht auf Rückkehr ist mit der Verpflichtung der Unabhängigen Republik Georgien zur Rückführung der deportierten Bevölkerung aus Meschetien verbunden, die eine der Bedingungen für den Beitritt Georgiens zum Europarat im Jahr 1999 war. Diese vielversprechenden Aussichten haben jedoch weder bei den georgischen Politikern noch bei den europäischen Verteidigern der europäischen Werte zu einem konstruktiven Engagement bei der Verwirklichung geführt. Das Gesetz über die Rückführung von Personen, die von der ehemaligen Sowjetunion in den 1940er Jahren aus der georgischen SSR zwangsweise umgesiedelt wurden, wurde vom georgischen Parlament ratifiziert und trat 2007 in Kraft. Das Gesetz in der verabschiedeten Fassung schafft jedoch keine Bedingungen für die Rückkehr der Mescheten nach Georgien.

Die Mescheten leben derzeit verstreut in Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, Kirgisistan, der Türkei, der Ukraine und den USA. Die Gemeinschaft benötigt dringend rechtlichen Bestand, die Schaffung eigener öffentlicher Einrichtungen und die Aufrechterhaltung eigener kultureller und humanitärer Werte in den Aufenthaltsländern.
 

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