RML2future Aktuelles

Erste Regionalkonferenz des Netzwerkes RML2future im Februar 2010

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Gemeinsam mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens veranstaltet das Netzwerk für Mehrsprachigkeit und sprachliche Vielfalt, kurz RML2future, die erste Regionalkonferenz vom 8.-10. Februar 2010 in Eupen, Belgien. Anliegen des Netzwerkes ist die Förderung der Mehrsprachigkeit und der sprachlichen Vielfalt in Europa, unter aktivem Einbezug der Regional- und Minderheitensprachen.

Mit Unterstützung des alten und neuen Unterrichtsministers der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Oliver Paasch, markiert die Konferenz, in deren Mittelpunkt die Zertifizierung und Erhebung von Sprachkompetenzen stehen wird, den Auftakt einer Reihe von Fachtagungen.

Zielsetzung der Fachtagungen ist es, zur Ausnutzung der regionalen Bildungspotentiale in Zusammenarbeit von Praktikern, Experten und Entscheidungsträgern sowie zur Zusammenarbeit auf europäischer Ebene beizutragen.

Eingeladen zur Konferenz werden, die im Projekt eingebundenen mehrsprachigen Regionen in Deutschland, Dänemark, Österreich, Belgien und Italien und weitere Interessierte europäische Minderheiten und Regionen.

Anfragen und Anmeldungen sind bis zum 15. Januar 2010 zu richten an:

Edgar Hungs,
Agentur für Europäische Bildungsprogramme VoG,
Postfach 72 in 4700 Eupen,
e.hungs@aebp.be

oder an

Judith Walde,
Projektmanagerin:
judith.walde@fuen.org

Download: Einladung / Programm Antwortkarte

RML2future

Das Netzwerk RML2future widmet sich der Förderung der Mehrsprachigkeit und der sprachlichen Vielfalt in Europa, unter aktivem Einbezug der Regional- und Minderheitensprachen (RML).

Anliegen ist es das europäische Ziel der Mehrsprachigkeit, dass jeder Europäer über die Kenntnis der Muttersprache hinaus zwei weitere Sprachen erlernt, zu fördern. Dabei werden die europäischen Regional- und Minderheitensprachen einbezogen und angestrebt, diese Ressource der natürlichen Zwei- und Mehrsprachigkeit nutzbar zu machen. Denn das Potential mehrsprachiger Regionen, gilt es in Hinsicht auf das europäische Ziel und den Wert der Mehrsprachigkeit, verbunden mit einem positiven Effekt für die Erhaltung der sprachlichen Vielfalt, auszuschöpfen.

Zur Ausnutzung der regionalen Bildungspotentiale in Zusammenarbeit von Praktikern, Experten und Entscheidungsträgern sowie der Schaffung von sprachenfreundlichen Umfeldern in den Regionen, unter Einbezug der Minderheitensprachen, verfolgt das Netzwerk den Aufbau von notwendigen Know-How im Bereich Sprachplanung und Sprachpolitik bei den Beteiligten.

Hierzu werden innerhalb der 3jährigen Laufzeit des durch die Europäische Union geförderten Netzwerkes, in regelmässigen Abständen Fachtagungen durchgeführt.

Gefördert wird das Netzwerk durch Mittel der Europäischen Kommission
und der Autonomen Region Trentino-Südtirol.

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.