Auf der Internetseite der FUEV finden Sie Links zu anderen Seiten im Internet.
Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß wir keinerlei Einfluß auf die Gestaltung
und die Inhalte entsprechender Seiten haben!

PRESSEMITTEILUNG

Polnische Regierung stellt Kooperation mit FUEV in Aussicht -

Gemeinsame Erklärung mit der deutschen Minderheit zur Situation in Weißrussland unterzeichnet

Der für Minderheiten in der polnischen Regierung zuständige Vize-Minister Tomasz Siemoniak traf kürzlich in einem Gespräch mit FUEV-Präsidenten Hans Heinrich Hansen und FUEV-Direktor Jan Diedrichsen im polnischen Innenministerium in Warschau zusammen, um über die Situation der Minderheiten in Polen, der polnischen Minderheiten im Ausland und der europäischen Minderheitenpolitik im Allgemeinen zu diskutieren.

„Die FUEV leistet eine wichtige Arbeit in Europa. Wir nehmen den Minderheitenschutz in Polen sehr ernst und unsere polnischen Minderheiten im Ausland sind uns ein wichtiges Anliegen. Ich bin mir sicher, dass wir in vielen Bereichen mit der FUEV eng zusammenarbeiten werden“, so der Minister im Anschluss an das Gespräch mit den FUEV-Vertretern.

FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen zog ebenfalls ein positives Fazit: „Der Minister hat deutlich gemacht, für wie wichtig die polnische Regierung die Fragen der Minderheiten, nicht nur im eigenen Land, sondern in ganz Europa hält“. In dem Gespräch wurden verschiedene Möglichkeiten zukünftiger Kooperation zwischen der Republik Polen und der FUEV erörtert. „Uns hat nicht zuletzt auch die Äußerung des Ministers gefreut, dass man eine finanzielle Unterstützung der FUEV in die Wege leiten wolle“, so Hans Heinrich Hansen. Polen wäre nach Dänemark und Ungarn der dritte europäische Staat, der die Arbeit der FUEV institutionell unterstützen würde.

Positiv wurde von Minister Siemoniak auch die Entscheidung des FUEV-Präsidiums hervorgehoben, die Möglichkeit einer Arbeitsgruppe polnischer Minderheiten in der FUEV zu ermöglichen. Gleichermaßen hob er die guten Kontakte zur Bundesrepublik Deutschland und seinem Kollegen Staatssekretär Bergner hervor. Siemonik äußerte den Wunsch, dass die FUEV als Dachorganisationen eine Zusammenarbeit der beiden FUEV-Mitglieder, dem Bund der Polen in Deutschland und der deutschen Minderheit in Polen in Form von konkreten Projekten, die man gerne aus Warschau unterstützen würde, mit begleitet.

Der Besuch in Polen - von der deutschen Minderheit vorbereitet und begleitet - bot zahlreiche Gespräche mit Parlamentsvertretern, Minderheitenvertretern und Verwaltungsbeamten. Unter anderem konnte sich die FUEV im Minderheitenausschuss des Sejm vorstellen und mit dem Vize-Marschall des Sejm, Stefan Niesiołowski, wurde ein sehr offenes Gespräch geführt.

Neben den politischen Gesprächen in der Hauptstadt stand ein Besuch in Oppeln bei der Deutschen Minderheit und den dortigen regionalen Vertretern auf dem Programm. Gemeinsam unterzeichneten die Vorsitzenden Bernard Gaida und Norbert Rasch von der deutschen Minderheit in Polen mit FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen eine Erklärung zur Situation der polnischen Minderheit in Weißrussland. Unter großem Medieninteresse wurde während einer Pressekonferenz unterstrichen, dass das nicht akzeptable Verhalten der Regierung in Minsk gegenüber der polnischen Minderheit aufzuhören habe.

„Wir haben einen Einblick in die Arbeit der deutschen Minderheit erhalten und ein Gespräch mit den verschiedenen Verbänden geführt. Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie sich die deutsche Minderheit unter der neuen Führung entwickelt und eine gute Stimmung die Arbeit prägt. Wir freuen uns mit der Deutschen Minderheit einen sehr aktiven Akteur in der europäischen Minderheitenarbeit gefunden zu haben“, resümiert FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen.

PRINT VERSION

PRINT VERSION in PL

Pressespiegel TVP Opole
Pressespiegel Gazeta Opole
Pressespiegel Pro Futura
Pressespiegel Jan Lukasz DAAB
Pressespiegel Heimat

FUEV-Delegation in Warschau