Mit der Festveranstaltung im Ausschuss der
Regionen und einer öffentlichen Sitzung des
„Europäischen Dialogforums“ im Europäischen
Parlament als Höhepunkte eines vielfältigen und
abwechslungsreichen Programms, zieht die FUEV ein positives Fazit des vom 29. September 2009 bis zum
2. Oktober 2009 in Brüssel durchgeführten
Jubiläumskongresses. Die FUEV wurde vor 60
Jahren in Versailles gegründet.
„Wir sind froh und auch einwenig stolz, dass es uns
gelungen ist, einen so hochrangigen Kongress in
Brüssel durchzuführen. Wir sind unserem Ziel, als
zivilgesellschaftlicher Vertreter auf europäische
Ebene ernst genommen zu werden, einen großen Schritt näher gekommen. Vor allem freut mich das
Engagement unserer Mitglieder, die den Kongress
zu einem vollen Erfolg gemacht haben“, so
FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen.
Rund 200 Gäste aus über 30 europäischen Ländern nahmen an den verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums der größten Dachorganisation der autochthonen Minderheiten in Europas teil.
Das zwischen der FUEV und dem Europäischen
Parlament verabschiedete Europäische Dialogforum tagte im Beisein von 150 Delegierten und Gästen im Europäischen Parlament. Die Vorsitzende der
Intergruppe für nationale Minderheiten Kinga Gál, MEP, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der FUEV, um den Minderheiten im Europäischen
Parlament eine Stimme zu verleihen.
Mit Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz, dem
Generalsekretär des Ausschusses der Regionen
Gerhard Stahl und dem Kabinettsmitglied des EU-
Kommissars Leonard Orban, Johan Häggman,
gratulierten drei Referenten der FUEV anlässlich der Jubiläumsfeier im Ausschuss der Regionen. FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen wandte sich mit einer Grundsatzrede an die rund 175 Besucher der
Jubiläumsfeier, die mit einer feierlichen Jubiläums-Gala im Conrad Hotel abgeschlossen wurde.
In einer ersten Lesung wurden das Grundrecht auf
Politische Partizipation von den Delegierten der FUEV angenommen. Der von dem European Centre for Minority Issues (ECMI) erarbeitete Entwurf stellt den Leitfaden für die inhaltliche Arbeit der FUEV in den kommenden Monaten dar.