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KONFERENZEN 2004 49. FUEV-Nationalitätenkongreß im Schloß Kamien Slaski 20040308-21 Minderheitenkonferenz in Chisinau / Moldawien 20040319 FUEV Seminar in Chisinau / MD (als M1 TV-Video) 20040617-18 03. Seminar für Minderheiten ohne sog. »kin state« in Ladinien / Südtirol / Italien 20041008-09 Seminar in Almaty /Kasachstan 20041029 Jahrestagung deutscher Minderheiten in Pecs / H (als TV Video) DOKUMENTE / STELLUNGNAHMEN 20040527 FUEV Stellungnahme zum Entwurf eine Friesisch-Gesetz 20040903 Flensburger Erklärung 20041116 Einrichtung einer Europäischen Agentur für sprachliche Vielfalt FUEV-DELEGIERTENVERSAMMLUNG 20040520 FUEN-Assembly im Schloß Kamien Slaski MANUSKRIPTE 20040520 Romedi Arquint in Kamien Slaski 20040816 Romedi Arquint in Talinn 20040830 Hans Heinrich Hansen in Bergen 20040902 Dr Nigel Hicks in Flensburg 20041021 Heinrich Schultz in Feistritz/Gail PRESSEMITTEILUNGEN PRESSEMITTEILUNG 2004-73 Zukunft der Minderheitenpolitik der EU Veröffentlichung des Open Society Institute in Budapest herausgegeben von Gabriel N. Toggenburg. Toggenburg selbst untersucht die Möglichkeiten der Regelungen für eine europäische Minderheitenpolitik, die er dringend notwendig hält, da es ansonsten zu Konflikten zwischen einzelstaatlichem Handeln und dem Gemeinsamen Markt kommt. Rachel Guglielmo beschreibt die verschiedenen positiven und negativen Erfahrungen im Bereich Minderheitenschutz während des Erweiterungspro- zesses. Dies wird ergänzt durch den Beitrag von Gwendolyn Sasse, der die Rolle der Kommission in diesem Prozess analysiert. Die rechtlichen Grundlagen für ein zukünftiges Monitoring des Minderheitenschutzes in der gesamten EU unter- sucht Frank Hoffmeister. Diese Untersuchung wird ergänzt durch den Beitrag von Bruno de Witte, der sich mit der Frage beschäftigt, inwiefern die EU in Zukunft für Minderheitenfragen auf die von den Regierungschefs unterzeichnete Verfassung zurückgreifen kann. Rainer Hofmann und Erik Friberg untersuchen, wie die EU ihre Kooperation mit dem Europarat verstärken könnte und sollte, um Synergien zu nutzen und Doppelungen zu vermeiden. Schließlich beschäftigt sich der Beitrag von Steve Peers mit der Situation von Personen, die keine EU-Staatsbürgerschaft besitzen und unter die Kategorie neue Minderheiten fallen. ![]() Die Veröffentlichung erscheint zu einem Zeitpunkt, in dem die EU sich mit ihrer zukünftigen Politik im Bereich Minderheiten neu auf- stellen muss und könnte Grundlage sein für eine von den minderheiten- politischen Akteuren forcierte Entwicklung des Minderheitenschutzes in der EU. Die Veröffentlichung ist als PDF-Format erhältlich: http://www.fuen.org/pdfs/20041221ToggenburgEURAC.pdf PRESSEMITTEILUNG 2004-72 FUEV-Seminar in Pécs / Ungarn als Video erhältlich Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV vom 28. - 31. Oktober 2004 in Pécs/ Fünfirchen/Ungarn Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV traf sich in diesem Jahr zum 14ten Male. Die Pressemitteilungen Nr. 57 und auch 61 befassen sich eingehend mit dieser Veranstaltung. Entsprechende Tagung ist ab sofort als Video erhältlich: http://www.fuen.org/movies/20041029AGDM_Pecs.mov Downloaden Sie entsprechenden Quicktime player (Win98/Windows2000XP oder Mac) P Menschenrechtsbildung in Europa als Forschungsprojekt Forschergruppe besucht FUEV-Generalsekretariat Am 30/11/04 besuchte eine Forschergruppe bestehend aus Frau Dr. Claudia Mahler, Frau Dr. Anja Mihr sowie Frau Dr. Reetta Toivanen das FUEV-Generalsekretariat in Flensburg zwecks Vorstellung eines mehrjährigen Forschungsprojekts. Die Damen wurden über die Ziele und das Wirken der FUEV von Generalsekretär Frank Nickelsen eingeführt. V.l.n.r: Dr. Claudia Mahler, Dr. Reetta Toivanen und Dr. Anja Mihr Gleichzeitig informierte die Forschergruppe Ihr Projekt, welches auf nachfolgender Webseite http://www.humanrightsresearch.de abrufbar ist, wie folgt: Im Jahre 1994 hat die UN-Vollversammlung die Dekade für Men- schenrechtsbildung (1994-2004) ausgerufen. Diese UN-Resolution fordert Mitgliedstaaten auf, sich die relevanten Menschenrechts- dokumente zu Eigen zu machen und ermutigt die Länder, verstärkt Menschenrechtsbildungsprogramme einzuführen. Das Ziel der Menschenrechtsbildung ist, jeden Menschen über die Menschenrechte aufzuklären, da jedem diese Rechte aufgrund seiner Würde zukommen. Unter dieser Prämisse ist das Ziel der Forscherinnen aus Potsdam, Magdeburg und Berlin: Erstens die existierenden internationalen und nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen für Menschenrechtsbildung, für den Schutz von Minderheiten und Methoden für die Verhinderung ethnischer Diskrimi- nierung kritisch zu untersuchen. Außerdem soll die Beziehung zwischen diesen Faktoren analysiert werden. Zweitens werden Regierungs- und Nichtregierungsakteuren identifiziert, die zur Menschenrechtsbildung beitragen. Diese Analyse wird auch die Abhängigkeiten von und Zusammenhänge der Akteure mit internationalen Instrumenten und internationalen Regierungsorganisationen beinhalten. ![]() Basis der Studie sind vergleichende Untersuchungen in den Ländern Armenien, Estland, Finnland, Deutschland, Slowakei und Spanien. Das Forschungsprojekt läuft von Herbst 2003 bis Ende 2006 und wird von der Volkswagen- Stiftung gefördert Drittens wird untersucht in welcher Weise diese Rahmenbedingungen und Instrumente das Leben der Minderheiten beeinflussen. Dies soll anhand des Verständnisses der Minderheiten von Menschenrechts- bildungsprogrammen und rechtlichen Vorschriften untersucht werden. Der Einfluss der Menschenrechtsbildung auf das Leben von Angehörigen der verletzlichen Gruppen der nationalen Minderheiten wird ein Schwerpunkt des Forschungsprojekts sein. Weitere Einzelheiten zum Projekt http://www.humanrightsresearch.de http://www.uni-potsdam.de/u/mrz http://www.uni-magdeburg.de/ipw/ipw.html http://www2.hu-berlin.de/ethno/seiten/institut/mitarbeiter/toivanen.htm P Europäisches Parlament bildet Interfraktionelle Arbeitsgruppe zum Schutz von nationalen Minderheiten, eigenständigen Regionen und Regionalsprachen Das Europäische Parlament hat eine interfraktionelle Arbeitsgruppe (eine sog. INTERGROUP) zum Schutz und zur Förderung von nationalen Minderheiten, eigenständigen Regionen und Regionalsprachen gebildet. Mehr als 40 Parlamentarier werden in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten. Wie in den Gründungsdokumenten der Arbeitsgruppe festgelegt, liegen die Ziele in der Förderung von Rechten für nationale Minderheiten, der Entwicklung von eigenständigen Regionen und von Völkern ohne Staat. Auch die Förderung von Regionalsprachen gehört zum Aufgabengebiet der interfraktionellen Arbeitsgruppe. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments sind in der Pflicht dafür zu sorgen, dass Europa ein Konti- nent ist, auf dem sich Minderheiten in Sicherheit entfalten können, so die Gründungsurkunde. Interfraktionelle Arbeitsgruppen sind anerkannt als eine offizielle Möglichkeit der Auseinandersetzung mit spezifischen Themen- gebieten. Sie sind integriert in den äußeren Arbeitsrahmen des Europäischen Parlamentes. Weitere Informationen: www.eurolang.net P Hans-Peter Kemper wird neuer Minderheiten- beauftragter der Deutschen Bundesregierung Auf Vorschlag von Bundesinnenminister Otto Schily hat das Bundeskabinett heute (17/11/04)MdB Hans-Peter Kemper zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten berufen. Kemper tritt damit die Nachfolge von Jochen Welt an, der bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen zum Landrat des Kreises Recklinghausen gewählt worden war. Schily beglückwünschte Herrn Kemper zu seinem neuen Amt: "Hans-Peter Kemper zählt zu den innenpolitischen Experten des Deutschen Bundestages. Als Mitglied des Innenausschusses ist er seit Jahren auch mit Fragen der Aussiedler- und Minderheiten- politik befasst. Es ist gut, dass wir unsere jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit nun im Innenministerium fortsetzen können." Hans-Peter Kemper wird sich als Aussiedlerbeauftragter für die Belange der deutschen Minderheiten in Osteuropa und in den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion einsetzen. Zugleich gehören alle Eingliederungsmaßnahmen für Spätaussiedler auf Bundesebene zu seinem Bereich. Er ist ebenfalls Ansprechpartner für die nationalen Minderheiten, deren Belange er auf Bundesebene vertritt. Der 60jährige Kemper, von Beruf Polizeibeamter, gehört seit 1993 dem Deutschen Bundestag an. Er ist Mitglied des Innenausschus- ses sowie des Ältestenrates. Außerdem ist er Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der SPD-Bundestagsfraktion. P FUEV befürwortet Einrichtung einer Europäischen Agentur für sprachliche Vielfalt Derzeit werden im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion Bildung Machbarkeitsstudien zur Prüfung der möglichen Einrichtung einer Europäischen Agentur für sprachliche Vielfalt durchgeführt. Im Rahmen einer Fragebogenaktion zwecks Erhebung von Expertenmeinungen wurde auch die FUEV befragt. FUEV-Vizepräsident Dr. Nigel Hicks stellte sich den Fragen und beantwortete den Fragebogen wie folgt: http://www.fuen.org/pdfs/20041116HicksQuestionnaire.pdf ![]() FUEV-Vizepräsident Dr. Nigel Hicks P Ute Erdsiek-Rave: KMK stimmt zu - Ortsnamen in Schulatlanten künftig auch friesisch Auf Initiative Schleswig-Holsteins hat sich die Kultusminister- konferenz (KMK) dafür ausgesprochen, dass künftig in Atlanten und Materialien für den Schulgebrauch geografische Namen im Siedlungsgebiet der Friesen zweisprachig gedruckt werden können. Dies hat Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (12. November 2005) in Kiel mitgeteilt. Die Ortsbezeichnung solle dabei mit dem Zusatz der ortüblichen friesischen Bezeichnung versehen werden. "Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Pflege und Förderung der friesischen Sprache", freute sich die Ministerin und versprach: "Ich werde den Beschluss der KMK dem Verband der Schulbuch- verlage zukommen lassen und darum bitten, bei Neuauflagen von Atlanten und kartografischen Unterrichtsmaterialien beide Schreib- weisen zu berücksichtigen". Weitere Details unter http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de P Meilenstein in der Minderheitenpolitik Friisk Foriining begrüßt Friesisch-Gesetz Bei der Friisk Foriining ist man hoch erfreut darüber, dass das Schleswig-Holsteinische Parlament auf seiner gestrigen Sitzung ein Gesetz zur Förderung des Friesischen im öffentlichen Raum verabschiedet hat. In dem Entwurf, der im Januar vom SSW eingebracht worden war, geht es vorrangig um die Berücksichtigung der friesischen Sprache in Verwaltungen und bei der Beschilderung an Gebäuden und auf Ortstafeln. "Die Friisk Foriining bewertet das neue Gesetz als einen bedeuten- den Schritt nach vorne. Erstmals wird die friesische Sprache jetzt mit den Amts- und Staatssprachen gleichgestellt, wenn es um den Umgang mit Behörden oder Beschilderung im öffentlichen Raum geht", sagt Jörgen Jensen Hahn, Vorsitzender der Friisk Foriining. Hahn weist darauf hin, dass mit dem Friesisch-Gesetz jetzt europä- ischer Standard erreicht sei, was die Berücksichtigung von Minderheiten- sprachen angeht. Für die Sorben in der Lausitz seien bereits 1994 und 1999 in Sorbengesetzen Regelungen für den Gebrauch der sorbischen Sprache im öffentlichen Raum festgeschrieben worden. "Das neue Friisk-Gesäts, zeigt gangbare Wege auf, wie unsere Sprache in Nordfriesland und auf Helgoland geschützt und gefördert werden kann, ohne dass der Öffentlichkeit dadurch Mehrkosten entstehen. Jetzt gilt es, die einzelnen Inhalte zügig umzusetzen", meint der Vorsitzende. Das Friesisch Gesetz (Friisk-Gesäts) im Wortlaut P JEV beendet erfolgreiches Euroburja 2004 Seminar in Triest und startet mit aktualisierter Internetseite Pressemitteilung der JEV (auszugsweise) Am 7. November wurde das Youth Leader Seminar Euroburja 2004 der Jugend Europäischer Volksgruppen in Campo Sacro/ Bozje Polje in der Nähe von Trieste / Trst erfolgreich beendet. 60 Jugendliche aus verschiedenen Minderheiten Europas beschäftigten sich während des Seminars mit den Regionen Europas und der Situation der Minderheiten und deren Jugendlichen in einem neuen, erweiterten Europa. Die Gastgeber waren dieses Jahr die Jugendlichen der slowenischen Minderheit in Italien MOSP (Mladi v odkrivanju skupnih poti). ![]() Wir wollten das Seminar dazu nutzen, um sich mit den Regionen Europas zu beschäftigen, die gerade im Jahre der EUOsterweiterung neue Entwicklungen nutzen können und einen Veränderungsprozess erleben,, so der Präsident der JEV, Stephan Kleinschmidt (siehe Foto) über den Inhalt des Seminars. Die Teilnehmer bekamen von Experten auf okaler und europäischer Ebene einen historischen Überblick der Region, deren regionale Entwicklung und eine Präsentation konkreter Projekte, die die Attraktivität der Region steigern, um so einer negativen demographischen Entwicklung entgegenwirken zu können. Weiters wurde auch eine wissenschaftliche Studie des Slowenischen Research Instituts über die Jugend der slowenischen Minderheit vorgestellt und analysiert. Die Eindrücke und Meinungen wurden bei einer abschließenden Diskussionsrunde gemeinsam reflektiert. ![]() Aufgrund der Bi- oder Multikulturalität der Minderheitenangehörigen sind sie wichtige Brückenbauer im europäischen Integrationsprozess und Motor für die ökonomische Entwicklung der Grenzregionen. Sie tragen mit ihrer Minderheitenkompetenz, Sprachvielfalt und ihrer regionalen Verbundenheit zur Initiierung grenzüberschreitender Zusammenarbeit bei, die wiederum wirtschaftliche und soziopolitische Nachteile der Grenzregionen zu mildern vermag, meint Kleinschmidt bei der Diskussion. Die Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) ist mit 27 Mitgliedsorganisationen die größte Jugendminderheitenorganisation in Europa. Während der Tagung wurde die aktualisierte Internetseite der JEV vorgestellt: www.yeni.org. Die komplette Pressemitteilung der JEV P 50. internationaler FUEV Kongreß in Rumänien FUEV-Generalsekretär zu Gesprächen in Bukarest Vom 08.-10. November 2004 traf sich FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen mit Vertretern der Demokratischen Allianz der Ungarn in Rumänien (http://www.rmdsz.ro), einem Abgeordneten des Rumänischen Parlaments sowie einem Vertreter der Rumä- nischen Regierung. Ziel war es, alle erforderlichen technischen Details im Vorfeld des 50. FUEV-Nationalitätenkongresses vom 04.-08. Mai 2005 in Buka- rest abzuklären. Dabei wurde auch der Präsident des »Romániai Magyar Demokrata Szövetség«. RMDS, Herr Belá MARKÓ, in dessen Zentrale in Bukarest besucht. Herr MARKÓ sicherte alle erforderliche technische und logistische Unterstützung für obige Konferenz zu und begrüßte es, die Jubiläumsveranstaltung gerade in Rumänien abzuhalten. ![]() Belá Markó (links) nutzte trotz anstehender Wahlen in Rumänien die Gelegenheit, FUEV- Generalsekretär Frank Nickelsen zu empfangen. Die Ungarn in Rumänien sind seit 1993 Mitglied in der FUEV Aber auch die staatlichen Einrichtungen Rumäniens - insbesondere der Staatsekretär für interethnische Angelegenheiten, Cristian JURA sowie der Abgeordnete des Rumänischen Parlaments und gleichzeitig Vertreter der ungarischen Minderheit, Iuliu WINKLER erachten obige Veranstaltung - vor dem Hintergrund des EU-Beitritts Rumäniens 2007 - als ideale Gelegenheit, auf die spezifische Minderheitensituation Rumäniens hinzuweisen. Neben offiziellen Begrüßungen des Staates Rumäniens, der gastge- benden Organisationen, der internationalen Institutionen, diversen Arbeitsgruppen, Lageberichten und schließlich der obligatorischen Delegiertenversammlung wird wird sich ein Vormittag speziell mit der Situation aller in Rumänien ansässigen Minderheiten beschäftigen. Weitere Details sind demnächst erhältlich P FUEV Delegation besucht Roma-Gymnasium in Pécs Am 29/10/04 besuchten FUEV-Vizepräsident Hans Heinrich Hansen, Ministerialrat Dr. Detlev Rein vom Bundesministerium des Innern, FUEV-Sekretär Gary Funck und der Geschäftsführer der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Albert Konczek das Gandhi - Gymnasium für Romakinder im ungarischen Pécs. ![]() V.l.n.r.: Csovcsics, Konczek, Hansen, Rein Empfangen wurden die Besucher von der Direktorin des Gymnasiums, Frau Erika Csovcsics, die die Delegation über das weltweit einzige Gymnasium für Romakinder informierte. ![]() Jedes Jahr reisen die Pädagogen der Schule durch Roma-Dörfer, um nach talentierten, lernwilligen Kindern in den jeweiligen Dorfschulen zu suchen. Häufig müssen die Eltern der Kinder erst langwierig überredet werden, diesen für den Besuch des Gymnasiums die Erlaubnis zu geben. Denn meist in bitterer Armut lebend, müssen auch schon die jüngsten ihren Beitrag zur Ernährung der Familie leisten. Das Gandhi-Gymnasium versucht, eine Roma-Elite aufzubauen, die sich in der Zukunft verstärkt für die Belange ihrer Volksgruppe einsetzen kann. Dazu gehört neben den üblichen Fächern auch der Unterricht in den Roma- sprachen Beas (ein alter rumänischer Dialekt) und Romanes. Die Schule unterhält einen regelmäßigen Austausch mit der dänischen Minderheit in Südschleswig, die dem Roma-Gymnasium schon seit längerer Zeit mit unkomplizierter Hilfe zur Seite steht. FUEV Vizepräsident Hans Heinrich Hansen zeigte sich beeindruckt von diesem Projekt und bot die Hilfe der FUEV an. Wir können nicht akzep- tieren, dass im geeinten Europa immer noch ein ganzes Volk an den sozialen und kulturellen Rand der Gesellschaft gedrängt wird. Die FUEV wird ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um ihren Teil zu einer wesentlichen Verbesserung der politischen und sozialen Situation der Sinti und Roma in Europa beizutragen, so Hansen. P Ungarn, Rumänien und Deutschland planen mit FUEV erstes gemeinsames »Civil Society Dialogue« Projekt FUEV-Delegation zu Gesprächen in Budapest Unter der Leitung von FUEV-Vizepräsident Hans Heinrich HANSEN besuchte am 28/10/04 eine FUEV-Delegation bestehend aus FUEV-Beiratsvorsitzende Renate SCHNACK, FUEV-General- sekretär Frank NICKELSEN und JEV-Präsident Stephan KLEINSCHMIDT das Ungarische Amt für nationale Minderheiten in Budapest / Ungarn. Zu diesem Treffen waren außerdem die Bundesrepublik Deutschland - vertreten durch Herrn Ministerialrat im Bundesministerium des Innern, Dr. Detlev REIN sowie der Rumänische Staatssekretär für Interethnische Angelegenheiten, Herr Cristian JURA eingeladen. Die Delegation, die von Staatsekretär für Minderheitenangelegen- heiten Dr. Vilmos SZABO empfangen wurde, stellte das gemeinsame Civil Society Dialog Projekt, welches voraussichtlich im Februar 2005 stattfinden soll, wie folgt vor: ![]() Dr. Vilmos SZABO, politischer Staatssekretär für Minderheitenfragen (Aufsicht des Amtes für nationale und ethnische Minderheiten und des Amtes für Ungarn außerhalb der Landesgrenzen), wird im Zuge der Umstrukturierung der Regierung in der Republik Ungarn jetzt außen- und sicherheitspolitischer Berater des Ministerpräsidenten Alle alten und neuen Funktionen der Regierung Ungarns im Überblick Der »FUEN Civil Society Dialogue« stellt eine Begegnung der Völker Europas dar. Im Vordergrund stehen Wissens- und Erfahrungsaustausch von Minderheitenorganisationen und Regierungsorganisationen untereinander; Stärkung des EU-Integrations prozesses und der demokratischen Entwicklung durch Dialog und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Projektträger sind die FUEV und diverse nationale Regierungen. Ziel ist ein EU-gefördertes Langzeitprojekt zur Statuserhebung und Auswertung mit Empfehlungen zur Lage der Minderheiten Den Dialog führen wechselnd: Repräsentanten aus Regierung, Wissenschaft und Gesellschaft mit den Minderheitenorganisationen in dem jeweiligen Staat. Den Dialog führen ständig: FUEV-Präsidiums- und FUEV-Beiratsvertreter, einschließlich JEV- Präsident. Als Referenten/Gäste/Beobachter Vertreter aus Wissen- schaft, europäischen Organisationen und Mi-Org. aus Europa, die speziell dialogfähig sind Die Dialoge finden in den Hauptstädten, möglichst in Botschaften, Konsulaten oder Kulturversammlungshäusern statt. Die Vorbereitung, Organisation und Dokumentation wird durch eine Projektleitung sicher gestellt. Erfreulich war die positive Bereitschaft aller Vertreter an diesem Projekt teilzunehmen. Rumänien hatte seine Bereitschaft zu kooperieren bereits vor dem Treffen schriftlich mitgeteilt. Somit wurde durch das Gespräch in Ungarn ein Durchbruch erzielt. Die FUEV wird ein neues Projektformat aufnehmen und damit den europäischen Integrationsgedanken minderheitenpolitisch fördern und eine bisher nicht gekannte Zusammen- arbeit zwischen Regierungen und einer Nichtregierungsorganisationen etablieren. Weitere Schritte in diese Richtung werden demnächst veröffentlicht. P »Minderheitenpolitik in Ungarn ist durchaus transportfähig« ...war das Fazit des diesjährigen AGDM Seminars in Pécs / Fünfkirchen Vor wenigen Tagen fand die 14. Jahrestagung der deutschen Minderheiten in Pécs / Fünfkirchen statt. Es war das erste Mal, daß dieses Seminarformat in Ungarn tagte. Eingeladen dazu hatte die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen. Die Konferenz bestand aus 30 Teilnehmern aus 20 Staaten. ![]() Neben einleitenden Begrüßungen der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, der Stadt Pécs, des Deutschen Ministerium des Innern und der FUEV wurden die Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt. ![]() Die Teilnehmer wie hier Dr. Harry Augst (links) aus Georgien und Phillip Beyer aus Frankreich waren sehr angetan von der Minderheitenpolitik Ungarns und wünschten sich ähnliche Modelle in ihren Ländern. Die Gruppen bestanden aus einer Gruppe aus JugendvertreterInnen, Teilnehmern aus den alten und neuen EU-Staaten sowie einer Gruppe aus Teilnehmern der GUS Staaten. Da es sich um eine rein informelle Arbeitsgemeinschaft handelt, wurden keine Schlußdokumente erarbeitet. Die Ergebnisse, die in wenigen Tagen erhältlich sein werden, dienen vielmehr des gegenseitigen Erfahrungsaus- tausches. In einzelnen Fällen wurde seitens der FUEV angeregt, daß Forde- rungen deutscher Minderheiten mit den anderen Minderheiten in einem Land koordiniert werden sollen, zwecks gemeinsamer Schlußerklärungen, die dann in einer FUEV-Delegiertenversammlung zu Sprache kommen können. Es stellte sich jedoch heraus, daß große Entfernungen zwischen den Minderheiten innerhalb eines Landes in einigen Fällen eher ein Hindernis darstellen beim Entwickeln gemeinsamer Aktivitäten. So ist es z.B in Frankreich aus Kostengründen kaum möglich,Elsässer, Bretonen und Korsen zusammenzuführen. Die Tagung schloß ab mit einem Exkursionsprogramm bei dem das Regionalstudio des Ungarischen Rundfunks in Pecs sowie die ungarn- deutsche Gemeinde Himesháza/Nimmesch nebst Heimatmuseum besucht wurde. Weitere Einzelheiten folgen P Friesische Ortsnamen werden in ADAC-Karten aufgenommen Der SSW hat erreicht, dass zukünftig auch friesische Ortsnamen auf Straßenkarten vermerkt sind. Der Landtagsabgeordnete Lars Harms hat vom Hersteller der ADAC-Straßenkarten die Zusage bekommen, dass schon zum Jahresende die ersten Landkarten mit zweisprachigen Ortsnamen veröffentlicht werden. Weitere Karten und Atlanten sollen folgen. Damit wird eine alte Forderung der friesischen Minderheit erfüllt. Die Angabe der Ortsnamen in beiden Sprachen dient in erster Linie der Sprachförderung. Wenn die Zweisprachigkeit in allgemeinen Kartenwerken sichtbar wird, wird auch der natürliche Gebrauch der Sprache gefördert. Außerdem sind die Nordfriesen darauf angewiesen, dass ihre Sprache und Kultur im Bewusstsein der Bevölkerung stärker verankert werden. Wenn jetzt das Friesische durch die Autokarten für jedermann sichtbar wird, wird man auch deutschlandweit auf die Friesen und ihre Sprache aufmerksam, freut sich der nord?friesische SSW-Abgeordnete. Lars Harms hatte sich beim ADAC und beim zuständigen Carto Travel Verlag, dafür eingesetzt, dass friesische Ortsnamen aufgenommen werden. Er hat jetzt die Zusage bekommen, dass zum Jahresende die ersten zweisprachigen Kartenmaterialien veröffentlicht werden. Weitere Karten und Atlanten werden später entsprechend ergänzt. P Bornholmer Partei besucht FUEV Generalsekretariat Am Donnerstag, 11.10. besuchte Tonny Pedersen Borrinjaland von der Bornholms Selvstyre parti das FUEV-Generalsekretariat in Flensburg. Diese Partei engagiert sich seit einiger Zeit für einen Autonomiestatus der zu Dänemark gehörenden Ostseeinsel Bornholm. Auf Bornholm leben ca. 46.000 Menschen, von denen noch viele die alte Inselsprache Bornholmsk sprechen. ![]() Tonny Pedersen Borrinjaland (siehe Foto) erkundigte sich beim stv. FUEV Sekretär Gary Funck über die Ziele und die aktuelle Arbeit der FUEV und mögliche Formen der Zusammenarbeit. Während seines Aufenthaltes im deutsch-dänischen Grenzland besuchte der Bornholmer auch die Partei der deutschen Minderheit in Nordschleswig (DK) Schleswigsche Partei (SP). P FUEN Konferenz der slawischen Minderheiten 2004 abgesagt Die im Oktober 2004 geplante Konferenz slawischer Minderheiten in Burg bei Cottbus konnte aufgrund geringer Teilnehmerzahl nicht stattfinden. Wir bedauern die geringe Teilnahme. Eine Ursache liegt sicher auch darin, dass auf Grund von nicht vorhersehbaren kurzfristigen Haushaltskürzungen im Bundesinnenministeriums (Beauftragter für Spätaussiedler und Minderheiten) die für die Organisation der Konferenz notwendigen Mittel in disem Jahr nochmals halbiert wurden. Die sorbischen Organisatoren hatten in diesem Jahr die Gelder erst Mitte des Jahres beantragt, kurz nach der Haushaltskürzung, während die Organisatoren der Konferenz deutscher Minderheiten die Mittel bereits vor der Haushaltskürzung erhalten hatten. Die Konferenz der slawischen Minderheiten sollte daher aus Kostengründen in einer Jugendherberge in Burg stattfinden. Trotzdem wäre eine Erstattung der Fahrtkosten bedürftiger Teilnehmer aus Ost- und Südosteuropa nicht mehr möglich gewesen. Die sorbischen Organisatoren planen, die Konferenz nun 2005 unter dem selben Thema zu veranstalten und werden die Mittel bereits Anfang des Jahres 2005 beantragen. Das FUEN-Präsidium wird gebeten, in Zukunft auf eine ausgewogene Finanzierung der Konferenzen seitens des Bundesinnenministeriums zu achten. P Deutsche Minderheiten aus 20 Staaten in Ungarn Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV vom 28. - 31. Oktober 2004 in Pécs/ Fünfirchen/Ungarn Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV trifft sich in diesem Jahr zum 14ten Male. Auf Initiative des Bundesministerium des Innern handelt es sich um eine 1991 in Budapest gegründete informelle Arbeitsgemeinschaft, die alle Organisationen vereint, die in der FUEV, dem Dachverband der nationalen Minderheiten und traditionellen Volksgruppen in Europa, zusammengeschlossen sind und sich als Verbände deutscher Minderheiten betrachten. Die letztjährige Jahrestagung der deutschen Minderheiten fand in der Europäischen Akademie Sankelmark statt und befaßte sich mit digitalen Medien. Während die bisherigen Tagungen in Bad Kissingen / Bayern und in den letzten vier Jahren in Sankelmark / Schleswig-Holstein stattfanden, so wird die diesjährige Tagung im Valeria-Koch- Schülerheim/Koch Valéria Kollégiu in Pécs/ Fünfirchen/Ungarn durchgeführt. Im Zentrum der Tagung stehen »Möglichkeiten der grenz überschreitenden regionalen Zusammenarbeit deutscher Minderheiten« sowie ein Besuchsprogramm bei den deutschen Einrichtungen in Pecs und Umgebung. Es werden bis zu 50 Teilnehmer aus 20 Staaten erwartet. Ein erster Programmentwurf ist unter folgendem Link erhältlich: http://www.fuen.org/pdfs/20041020programm_pecs.pdf P »Die Rolle der Volksgruppen im erweiterten Europa« XiV Volksgruppenkongreß vom 21/22. Oktober 2004 in Feistritz/Gail/ Kärnten Der diesjährige Volksgruppenkongress des Landes Kärnten findet vom 21/22. 10. in Feistritz/Gail unter dem Generalthema die Rolle der Volksgruppen im erweiterten Europa statt. Diskutiert werden länderübergreifende als auch länderspezifische Problembereiche des Generalthemas. FUEV-Vizepräsident Heinrich SCHULTZ (siehe Foto) wird die FUEV mit einem Grundsatzreferat vertreten. Heinrich Schultz Alles weitere entnehmen Sie bitte beigefügtem Programm http://www.fuen.org/pdfs/20041019Programm_Kaernten.pdf P FUEV Konferenz in Almaty / Kasachstan »Probleme der Minderheiten in der Transformationsgesellgesellschaft« FUEV wird vertreten durch Hans Heinrich Hansen und Dr. Koloman Brenner In Zusammenarbeit mit der Volksversammlung der Völker Kasachstans (VKK) und der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans Wiedergeburt veranstaltet die FUEV am 07. und 08. Oktober eine Konferenz in Almaty (KZ) unter dem Titel Probleme der Minderheiten in der Transformationsgesellschaft . Neben den Vertretern der FUEV, Vizepräsident Hans Heinrich Hansen (DK) und Dr. Koloman Brenner (H), und dem Vertreter des deutschen Bundesministeriums des Innern (BMI) , Dr. Detlev Rein, finden sich Vertreter aller größeren ethnischen Gemeinschaften in der Republik Kasachstan. Unter den Rednern sind neben den Vertretern von FUEV und BMI die stellvertretenden Vorsitzenden der VKK Sergej Tereschenko und Sh. Alijev, der Vorsitzende der Deutschen Assoziation Wiedergeburt Alexander Dederer, der Vorsitzende des dagestanischen Kulturzentrums M. Uveissov, S. Osdojev von der Assoziation für Kulturpflege der tschetschenischischen und Inguschvölkerschaften Weinach und viele andere. Die Konferenz endet am Freitag, 08.10. mit einer Abschlussresolution. Das ausführliche Programm ist unter nachfolgendem Link erhältlich: http://www.fuen.org/pdfs/20041007almaty.pdf Weitere Einzelheiten: http://www.samal.kz http://www.deutsche-allgemeine-zeitung.de P Minderheiten in Ungarn Neuer ungarischer Premierminister Ferenc Gyurcsany kündigt personelle und strukturelle Veränderungen in der Regierung an Auf Vorschlag des Präsidenten der Republik Ungarn Ferenc Madl und mit den Stimmen der Koalitionspartner wählte die ungarische Nationalversammlung Ferenc Gyurcsany am 29. September zum neuen Premierminister. Die Abstimmung betraf nicht nur die Person des neuen Premierministers, sondern auch die Annahme des neuen Regierungsprogrammes 2004-2006. Am 30. September kündigte der neue Premier personelle und strukturelle Veränderungen in der Regierung an. Dr Kinga Goncz, die bis jetzt als Ministerin ohne gesonderten Geschäftsbereich verantwortlich war für die Gleichstellung und die Arbeit des Regierungsbüros für Chancengleichheit beaufsichtigte, wird zukünftig dem Ministerium für Jugend, Familie und Gleichstellungs- angelegenheiten vorstehen. Im Rahmen der Umstrukturierung wird sich Gonczs Aufgabenfeld nicht nur sowohl auf die Sozial-, Jugend- und Familienangelegenheiten, als auch den Bereich der Chancengleichheit beschränken, sondern sie wird, neben dem Verbraucherschutz und den Beziehungen zur Zivilgesellschaft, ebenfalls verantwortlich sein für Angelegenheiten, die in Verbindung stehen mit den in Ungarn lebenden nationalen und ethnischen Minderheiten. Das Büro für nationale und ethnische Minderheiten soll dem Ministerium von Frau Goncz untergeordnet werden, soll aber weiterarbeiten als selbstständiges Organ der staatlichen Verwaltung mit landesweiter Kompetenz. Das Büro für Ungaren im Ausland wird dem Außenministerium untergeordnet. Als eine Konsequenz dieser Reformen, wird das politische Staatssekretariat für Minderheitenangelegenheiten im Amt des Premierministers aufgelöst und Vilmos Szabo, der dieses Amt in der Vergangenheit innehatte, wird sich zukünftig mit der Außen- und Sicherheitspolitik befassen. ![]() Dr Goncz (siehe Foto) wurde 1947 in Budapest geboren. Ihre eigentliche Ausbildung zur Medizinerin schloß sie 1978 ab mit dem Examen in Psychatrie, beziehungsweise 1982 in Psychotherapie. Sie arbeitete in verschiedenen medizinischen Instituten und Krankenhäusern, aber parallel dazu spielte sie eine große Rolle in der universitären Ausbildung von Sozialarbeitern. Seit 1989 ist sie Dozentin des Bereiches für Sozialpolitik der Eotvos Lorand Universität, war aber auch an anderen Instituten in Ungarn und im Ausland als Dozentin tätig. Als Direktorin der Partners Hungary Foundation von 1994 bis 2002 nahm sie teil an Ausbildungs- und Entwicklungsprogrammen, die sich mit den Mechanismen der Demokratie, Vermittlung, der Verbesserung der sozialen Partizipation und dem Konfliktmanagement in zwölf unterschiedlichen Ländern befassten. Zwischen Mai 2002 und Juni 2004 war sie Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Sozial- und Familienangelegenheiten, und am 15. Juni 2004 wurde sie zur Ministerin ohne besonderen Geschäftsbereich, verantwortlich für Gleichstellung, ernannt. Dr. Goncz spricht Englisch und Deutsch. Weitere Einzelheiten: http://archiv.meh.hu/nekh/Magyar/12.htm http://archiv.meh.hu/nekh/default.htm P Friesische Herbsthochschule 10 Jahre Deutsches Haus in Kasachstan
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