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Die deutschen Siedler erschienen in der Moldau auf Einladung der zaristischen Regierung, um die Besiedelung der Nordküste des Schwarzen Meeres voranzutreiben. Sie haben Wesentliches zur Entwicklung der Moldau und der Stadt Kischinau/Chişinău beigetragen. Einer der berühmtesten Deutschen in der Moldau war Karl Schmidt, der in der Periode 1877-1903 Bürgermeister der Stadt Kischinau war. Nach seinem Amtsantritt wurden durch sein Engagement mehrere prächtige Gebäude errichtet, so dass die Stadt aus einer eher provinziellen Kleinstadt zu einer wirklich ansehnlichen Hauptstadt entwickelt wurde. Im Nahverkehr ließ er die erste Straßenbahn-Linie eröffnen.
Im Jahre 1930 waren laut der Volkszählung im Kreis Cahul (Nordmoldau) 170 Siedlungen, in denen Angehörige der deutschen Minderheit relativ kompakt, insgesamt 8644 Personen lebten, dies betrug etwa 10% der Gesamtzahl der Einwohner. In der Nachkriegszeit wurden die moldauischen Deutschen deportiert. Als Folge von diesen historischen Ereignisse, verloren sie wurden meistens ihre deutsche Sprache, Kultur und Traditionen.
Das deutsche Kulturzentrum der Republik Moldau „Hoffnung” wurde im 1990 gegründet. Die Hauptaufgaben des Kulturzentrums sind die Wiederbelebung der deutschen Sprache, Kultur, der deutschen Traditionen und Bräuche. Beim Kulturzentrum funktionieren zwei Chöre (ein Kinderchor und ein Chor von Erwachsenen), Kinder- und Jugendtanzgruppen.
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| Im Rahmen einer Lageerkundungsreise der FUEV gab es auch Gespräche mit der Regierung Moldawiens. V.l.n.r.: der ehem. Vorsitzende des Deutschen Kuturzentrums Hoffnung, Vladimir Spreizer, ehem. FUEV-Vizepräsident Dr. Ludwig Elle, Ministerpräsident Vasilii TARLEV, FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen, Valentina Nickelman-Chetu, sowie die langjährige Vorsitzende des Deutschen Kulturzentrums Hoffnung, Frau Elli Pilarino |